Es gibt in Star Citizen drei verschiedene Arten Bergbau zu betreiben:
Die großen Steine, die man mit dem Raumschiff abbaut, finden sich in Asteroidengürteln und auf der Oberfläche. Die Steine sehen sich im Wesentlichen sehr ähnlich. Lediglich Quantainium ist hier die Ausnahme, da man da ein Fleckenmuster erkennt. Dieses Mineral ist jedoch auch in anderer Hinsicht speziell - mehr dazu weiter unten.
Aus diesen Steinen kann man Metalle (Agricium, Aluminium, Borase, Copper, Gold, Titanium und Tungsten), sowie Mineralien (Beryl, Bexalite, Corundum, Diamond, Hephaestanite, Laranite, Quantainium, Quartz und Taranite) gewinnen.
Diese beiden Größenklassen bieten die selben drei Mineralien, wobei Hadanite am wertvollsten ist:
Die mittelgroßen Steine werden mit Bodenfahrzeugen abgebaut, für die kleinen geht man zu Fuß mit dem Handwerkzeug an die Arbeit.
Derzeit gibt es nur ein Raumschiff, mit dem man Bergbau betreiben kann:
Die M.I.S.C. Prospector
In Zukunft soll ein Bergbau-Großschiff folgen:
Die RSI Orion
Die Materialien, die man hier abbauen kann finden sich entweder in großen Gesteinsbrocken auf der Oberfläche von Planeten bzw. Monden oder aber in Asteroiden im Weltraum. Man kann sie dort mittels des Scanners des Raumschiffes lokalisieren. Die abgebauten Erze und Mineralien kann man dann entweder direkt verkaufen oder in einer Raffinerie verarbeiten lassen. Dieser Prozess kostet eine gewisse Zeit und etwas Geld, verdoppelt aber den Wert der Ware ungefähr.
Für den Bergbau mit Raumschiffen gibt es eine Vielzahl von Erzen, die sich in unterschiedlichen Zusammensetzungen in Asteroiden und Oberflächengestein finden. Die genaue Verteilung erfährt man, wenn man den Abbaulaser darauf ausrichtet.
Wo man welche Erze und Mineralien findet und was diese Wert sind, kann man schön auf der Liste für Mining Elements bei tradein.space sehen.
Der Abbau dieses extrem flüchtigen Materials ist eine Besonderheit, da es nur eine gewisse Zeit nach dem Aufnehmen stabil bleibt. Circa 15 Minuten, nachdem man das erste Stück Quantainium eingesammelt hat, explodiert es. Auch gegen Erschütterungen ist es empflindlich, man sollte also nach der Aufnahme vorsichtig fliegen und landen. Eine Erschütterung kann die Zeit bis zum Zusammenbruch reduzieren oder diesen auch direkt herbeiführen. Obendrein ist es auch relativ selten. Auf der anderen Seite ist es aber auch maßgeblich wertvoller als alle anderen Erze und Mineralien.
Es gibt im Stanton-System einen nicht verzeichneten Asteroidengürtel, der sich zwischen den Umnlaufbahnen von Crusader und Arccorp befindet: der Aaron Halo.
Dort findet man relativ viel Quantainium. Aber nur relativ, denn es ist dennoch nicht ganz einfach zu finden. Jedoch eignet sich der Aaron Halo auch für den abbau der anderen Erze recht gut. Als Bergbaubasis für den Abbau von Quantainium sollte man CRU-L1 wählen, da die dortige Raffinerie einen Bonus bei der Verarbeitung von Quantainium hat. Um den Aaron Halo zu finden springt man von dort in Richtung eines bekannten Punktes und bricht den Sprung bei der richtigen Distanz ab. Das folgende Bild zeigt die Abstände, bei denen man im Gürtel landet:
Diese Art des Bergbaus ist dem in einem Raumschiff sehr ähnlich. Man sucht auf einem Mond oder Planeten nach entsprechenden Gesteinsbrocken, die man dann abbauen kann. Dabei emfiehlt es sich, das Fahrzeug in ein Raumschiff zu laden und die Gesteine damit zu suchen, da man aus dem Schiff wesentlich mehr Überblick hat und auch schneller ist. Hierfür eignet sich z.B. die Drake Cutlass Black oder die Consolidated Outlands Nomad. Für diese Art des Bergbaus gibt es nur drei unterschiedliche Mineralien (siehe oben). Diese Mineralien werden dann auch direkt verkauft, raffinerieren ist nicht nötig/möglich.
Derzeit sind zwei Bergbaufahrzeuge verfügbar:
Hierbei baut man die selben Mineralien ab, wie auch beim fahrzeugbasierten Bergbau. Jedoch sind die Gesteinsbrocken deutlich kleiner und finden sich nicht auf der Oberfläche, sondern in Hölen. Hölen findet man entweder durch Missionen, die in eine Höle führen oder durch verzeichnete Orte mit Höhlen, wie z.B. HDMO Dobbs auf Aberdeen.
Es gibt ein Google Doc Sheet, das alle Hölen auflistet.
Die Mechanik hinter dem Bergbau ist bei allen Varianten nahezu identisch. Man muss den Stein zunächst aufbrechen, um dann die wertvollen Innereien einsammeln zu können
Der Mining Laser bei Fahrzeug und Raumschiff verfügt immer über einen "Mining Mode" und einen "Extraction Mode", zwischen denen man mit der rechten Maustaste umschalten kann. Im Mining Mode wird das Ziel mit Energie aufgeladen um die Mineralien und Erze freizulegen, während man diese im Extraction Mode "aufsaugen" kann. Das Handwerkzeug hat nur einen Mining Mode und die Mineralien müssen mit der Hand aufgenommen werden. Die Energie, die im Mining Mode übertragen wird, kann mit dem Mausrad justiert werden.
Um einen Stein aufzubrechen muss man ihm eine ausreichende Menge Energie zuführen, ohne ihn dabei zu überladen. Die Ladung muss dabei so lange erhöht werden, bis man im grünen Bereich ist und ist dann so zu dosieren, dass man dort bleibt. Während der Energielevel im grünen Bereich ist, baut sich die Energie im Stein auf, bis er bricht. Gerät man in den roten Bereich, baut sich kritische Energie auf, die langsam wieder abfällt, wenn man den roten Bereicht verlässt. Ist kritische Energie vorhanden, wenn der Stein bricht, kommt es zu einer Explosion, deren Stärke abhänging von der kritischen Energie im Stein ist. Sie kann dafür sorgen, dass die Gesteinsteile weggeschleudert werden und auch bis zum Tod führen.
Beim Bergbau mit dem Raumschiff müssen die Fragmente ein weiteres mal gebrochen werden, bevor man einsammeln kann. Bei den andren Wegen geht dies bereits nach dem ersten Druchgang.